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In dieser Rubrik befragen wir regelmäßig unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen nach ihren Motiven sich für die Sölring Foriining zu engagieren.
Wie bist Du zur Sölring Foriining gekommen?
Ich glaube mit 6 oder 7 Jahren bin ich in die Kindertrachtengruppe gekommen - damals noch mit Maike Ossenbrüggen. Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre waren wir viele Kinder in Keitum, die bei Maike das Tanzen gelernt haben. Mit circa 13/14 Jahren kamen wir in die Jugend-Trachtengruppe. Ich erinnere mich an bundesweite Trachtentreffen, wo wir im Schlafsack genächtigt haben und überall mit der rot/weißen Tracht aufgefallen sind. Oder auch an Touren "mit den Großen" / der Erwachsenen-Trachtengruppe... Das war eine tolle Zeit.
Irgendwann habe ich auch in der Schule ein Referat über das Altfriesische Haus gehalten... also - die Sölring Foriining gehörte als Keitumerin schon immer zu meinem Leben dazu. Mal präsenter, mal im Hintergrund.
Welche Aufgabe hast Du bei der Sölring Foriining?
Aktuell bin ich für Archsum im Beirat und berichte aus dem Dorf.
Eine Zeit lang hatte ich mal freiberuflich in der Geschäftsstelle mitgearbeitet. Dabei habe ich zum Beispiel bei den Hochzeiten den Blumenstrauß und die schöne Kerze überreichen dürfen verbunden mit ein paar Worten an das Brautpaar. Das hat mir sehr viel Freude gemacht. In meiner kleinen Ansprache haben mich immer die Zeilen von Üüs Sölring Lön begleitet:
Üüs Sölring Lön, dü best üüs helig, dü blefst üüs ain, dü best üüs Lek!
Und dieses Sylter Glück habe ich den Brautpaaren mitgegeben.
Was machst Du, wenn Du nicht für die Sölring Foriining tätig bist?
Beruflich bin ich inzwischen bei der Gemeinde Sylt in der Öffentlichkeitsarbeit.
In meiner Freizeit engagiere ich mich ehrenamtlich unter anderem beim Sylter Hospizverein als Sterbe- und Trauerbegleiterin.
Ich liebe die Insel, die Weite, das Meer und unsere wunderbare Luft. Und ich bin sehr dankbar für die Geschenke, die Sylt und das Leben mir gemacht haben - bei allen Herausforderungen die ebenfalls dabei waren oder auch sind.
Vor diesem Hintergrund habe ich zwei Coaching Ausbildungen gemacht und das Buch "Sylt tut gut - Impulse fürs Leben" unter dem Pseudonym "Sam Carstens" geschrieben. Meine Leidenschaft für die Insel, fürs Fotografieren und für ganzheitliche Gesundheit habe ich in Form von Impressionen mit Impulsen für einen eigenverantwortlichen Lebensstil vereint. Manchmal bedarf es nur einen kleinen Perspektivwechsel um vom Stress in eine erfüllte, dankbare und gesündere Gedankenwelt zu kommen. Wie sagte Walt Disney so schön: "If you can dream it, you can do it" … welche Visionen er wohl für die Insel gehabt hätte? Eine Vision ist eine ganzheitliche Gesundheitsinsel als zusätzliches Standbein zum Tourismus. Sylt bietet soooo viel.
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