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In dieser Rubrik befragen wir regelmäßig unsere ehrenamtlichen MitarbeiterInnen nach ihren Motiven sich für die Sölring Foriining zu engagieren.
Katja, wie bist Du zur Sölring Foriining gekommen?
Kurz nach Corona, als die Vogelkoje wieder öffnete, stand ich dort und war ganz verzaubert von diesem Blühen und dieser grünen Pracht. Alles war so lebendig – und mir kam der Gedanke: HIER müsste man Waldbaden anbieten! Ich habe Alexander Römer noch am selben Tag angeschrieben, ob das möglich wäre. Zum Glück war er sofort sehr aufgeschlossen für die Idee. So haben wir im Jahr darauf losgelegt und erleben bis heute jeden Sommer mit großer Begeisterung wunderschöne Glücksmomente.
Welche Aufgaben hast du als Ehrenamtliche bei der Sölring Foriining?
Ich biete das Waldbaden in verschiedenen Konstellationen und Jahreszeiten an. Seit letztem Jahr, 2025, haben wir zudem das „Museumsgeflüster“ ins Leben gerufen. Der Gedanke entstand, nachdem die Fliesenwand im Altfriesischen Haus beschädigt worden war. Da mir der Erhalt von Werten ein wichtiges Anliegen ist, entstand die Idee, Märchen zu den einzelnen Museumsstücken zu erzählen – eine sehr individuelle Veranstaltung, exklusiv für das Altfriesische Haus. Es war so zauberhaft und wurde so gut angenommen, dass wir es dieses Jahr wiederholen. Und dann mal sehen, was sich weiter ergibt…
Was machst du, wenn du nicht für die Sölring Foriining tätig bist?
Im Prinzip könnte man mein Schaffen mit „Werte erhalten“ beschreiben. Seit 2016 ist das Märchen als immaterielles Kulturerbe der deutschen UNESCO eingetragen – und genau das pflege und erhalte ich in verschiedenen Zusammenhängen. Ich erzähle Märchen, gestalte Erzählsteine und -wege, gebe Seminare und spreche in Podcasts … alles rund um das Thema Märchen.
Mit der gleichen Freude bin ich auch beim Waldbaden aktiv. Wenn ich nicht gerade Gruppen anleite, gehe ich dafür auch sehr gerne ganz für mich alleine in den Wald.
Daneben genieße ich das Leben mit meiner Familie und meinen inzwischen großen Kindern. Ich liebe das Meer und lese, lese, lese – von Kindheit an eine meiner absoluten Lieblingsbeschäftigungen, die bis heute anhält.
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